{"id":13794,"date":"2021-12-16T17:31:01","date_gmt":"2021-12-16T16:31:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.meettheredbaron.com\/event\/englischer-bombenangriff-auf-unseren-flughafen\/"},"modified":"2025-03-04T14:09:27","modified_gmt":"2025-03-04T13:09:27","slug":"englischer-bombenangriff-auf-unseren-flughafen","status":"publish","type":"event","link":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/event\/englischer-bombenangriff-auf-unseren-flughafen\/","title":{"rendered":"Bombardement anglais sur notre a\u00e9roport"},"content":{"rendered":"<p>\u00ab\u00a0Englischer Bombenangriff auf unseren Flughafen Die Vollmondn\u00e4chte sind f\u00fcr den Nachtflieger am geeignetsten. In den Vollmondn\u00e4chten des Monats April bet\u00e4tigten sich unsere lieben Engl\u00e4nder besonders emsig. Nat\u00fcrlich war es mit der Arras-Schlacht in Verbindung zu bringen. Sie mochten wohl herausbekommen haben, da\u00df wir in Douai auf einem sehr, sehr sch\u00f6nen, gro\u00dfen Flugplatz uns h\u00e4uslich eingerichtet hatten. Eines Nachts, wir sitzen im Kasino, klingelt das Telephon, und es wird mitgeteilt: \u00bbDie Engl\u00e4nder kommen.\u00ab Nat\u00fcrlich gro\u00dfes Hallo. Unterst\u00e4nde hatten wir ja; daf\u00fcr hatte der t\u00fcchtige Simon gesorgt. Simon ist unser Bausachverwalter. Also alles st\u00fcrzt in die Unterst\u00e4nde, und man h\u00f6rt tats\u00e4chlich \u2013 zuerst noch ganz leise, aber ganz sicher das Ger\u00e4usch eines Flugmotors. Die Flaks und Scheinwerfer scheinen auch eben die Mitteilung bekommen zu haben, denn man merkt, wie sie sachte lebendig werden. Der erste Feind war aber noch viel zu weit, um angegriffen zu werden. Uns machte es einen Heidenspa\u00df. Wir bef\u00fcrchteten nur immer, die Engl\u00e4nder w\u00fcrden unseren Platz nicht finden, denn das ist nachts gar nicht so einfach, besonders, da wir nicht an einer gro\u00dfen Chaussee lagen oder an einem Wasser oder an einer Eisenbahn, die des Nachts die besten Anhaltspunkte bilden. Der Engl\u00e4nder flog scheinbar sehr hoch. Erst einmal um den ganzen Platz herum. Wir glaubten schon, er h\u00e4tte sich ein anderes Ziel gesucht. Mit einem Male aber stellt er den Motor ab und kommt herunter. \u00bbNun wird\u2019s Ernst,\u00ab meinte Wolff. Wir hatten uns zwei Karabiner geholt und fingen an, auf den Engl\u00e4nder zu schie\u00dfen. Sehen konnten wir ihn ja noch nicht. Aber allein der Knall beruhigte schon unsere Nerven. Jetzt kommt er in den Scheinwerfer herein. Auf dem ganzen Flugplatz \u00fcberall ein gro\u00dfes Hallo. Es ist eine ganz alte Kiste. Wir k\u00f6nnen den Typ genau erkennen. Er ist h\u00f6chstens noch einen Kilometer von uns entfernt. Er fliegt genau auf unseren Platz zu. Er kommt immer niedriger. Jetzt kann er h\u00f6chstens noch hundert Meter hoch sein. Da stellt er wieder den Motor an und kommt genau auf uns zugeflogen. Wolff meint noch: \u00bbGott sei Dank, er hat sich die andere Seite des Flugplatzes ausgesucht.\u00ab Aber es dauerte nicht lange, da kommt die erste, und dann regnet es einige B\u00f6mbchen. Es war ein wunderbares Feuerwerk, das uns der Bruder vormachte. Einem Angsthasen konnte er auch Eindruck machen. Ich finde \u00fcberhaupt, Bombenwerfen in der Nacht ist nur moralisch von Bedeutung. Hat einer die Hosen voll, so ist es f\u00fcr ihn sehr peinlich, f\u00fcr die anderen aber nicht. Wir empfanden einen gro\u00dfen Spa\u00df und meinten, die Engl\u00e4nder k\u00f6nnten doch recht oft kommen. Also, mein guter Gitterschwanz warf seine Bomben ab, und zwar aus f\u00fcnfzig Metern H\u00f6he. Das ist eine ziemliche Frechheit, denn auf f\u00fcnfzig Meter mute ich mir zu, auch des Nachts bei Vollmond einem Keiler einen ganz anst\u00e4ndigen Blattschu\u00df zu verpassen. Warum sollte ich nicht auch einen Engl\u00e4nder treffen? Es w\u00e4re doch mal etwas anderes gewesen, so einen Bruder von unten abzuschie\u00dfen. Von oben hatten wir schon mehreren die Ehre gegeben, aber von unten hatte ich es nicht probiert. Wie der Engl\u00e4nder weg war, gingen wir wieder ins Kasino und besprachen uns, wie wir den Br\u00fcdern in der n\u00e4chsten Nacht einen Empfang bereiten wollten. Tags darauf sah man die Burschen usw. sehr emsig arbeiten. Sie besch\u00e4ftigten sich damit, Pf\u00e4hle in der N\u00e4he des Kasinos und der Offizier-Wohnbaracken einzurammen, die in der kommenden Nacht als Maschinengewehrst\u00e4nde benutzt werden sollten. Wir schossen uns mit erbeuteten englischen Flugzeug-Maschinengewehren ein, machten uns ein Nachtkorn drauf und waren sehr gespannt, was nun werden w\u00fcrde. Die Zahl der Maschinengewehre will ich nicht verraten, aber es sollte gen\u00fcgen. Jeder von meinen Herren war mit so einem Ding bewaffnet. Wir sitzen wieder im Kasino. Gespr\u00e4chstoff sind nat\u00fcrlich die Nachtflieger. Da kommt ein Bursche hereingest\u00fcrzt und schreit nur: \u00bbSie kommen, sie kommen!\u00ab und verschwindet, etwas sp\u00e4rlich bekleidet, im n\u00e4chsten Unterstand. Jeder von uns st\u00fcrzt an die Maschinengewehre. Einige t\u00fcchtige Mannschaften, die gute Sch\u00fctzen sind, sind auch damit bewaffnet. Alle \u00fcbrigen haben Karabiner. Die Jagdstaffel ist jedenfalls bis an die Z\u00e4hne bewaffnet und bereit, die Herren zu empfangen. Der erste kam, genau wie am Abend vorher, in gr\u00f6\u00dferer H\u00f6he, geht dann auf f\u00fcnfzig Meter herunter, und zu unserer gr\u00f6\u00dften Freude hat er es diesmal gleich auf unsere Barackenseite abgesehen. Er ist im Scheinwerfer. Jetzt ist er h\u00f6chstens noch dreihundert Meter von uns entfernt. Der erste f\u00e4ngt an zu schie\u00dfen, und zur selben Zeit setzen alle \u00fcbrigen ein. Ein Sturmangriff k\u00f6nnte nicht besser abgewehrt werden als dieser Angriff des einzelnen frechen Kunden in f\u00fcnfzig Metern H\u00f6he. Ein rasendes Feuer empf\u00e4ngt ihn. H\u00f6ren konnte er das Maschinengewehrfeuer ja nicht, daran verhinderte ihn sein Motor, aber das M\u00fcndungsfeuer eines jeden sah er, und deshalb finde ich es auch diesmal sehr schneidig von dem Bruder, da\u00df er nicht abbog, sondern starr seinen Auftrag durchf\u00fchrte. Er flog genau \u00fcber uns weg. In dem Augenblick, wie er \u00fcber uns weg war, springen wir nat\u00fcrlich schnell in den Unterstand, denn durch so \u2019ne d\u00e4mliche Bombe erschlagen zu werden, w\u00e4re f\u00fcr einen Jagdflieger ein selten d\u00e4mlicher Heldentod. Kaum ist er \u00fcber uns weg, wieder \u2019ran an die Gewehre und feste hinter ihm hergefeuert. Sch\u00e4fer behauptete nat\u00fcrlich: \u00bbIch habe ihn getroffen.\u00ab Der Kerl schie\u00dft ganz gut. Aber in diesem Fall glaubte ich ihm denn doch nicht, und au\u00dferdem hatte jeder andere ebenso gute Chancen. Wir hatten wenigstens das erreicht, da\u00df der Gegner seine Bomben ziemlich planlos in die Gegend warf. Eine allerdings platzte ein paar Meter neben dem \u00bbpetit rouge\u00ab, tat ihm aber nicht weh. Dieser Spa\u00df wiederholte sich in der Nacht noch mehrere Male. Ich lag bereits im Bett und schlief fest, da h\u00f6rte ich im Traum Ballonabwehrfeuer, wachte davon auf und konnte nur feststellen, da\u00df der Traum Wahrheit war. Ein Kunde flog so niedrig \u00fcber meine Bude weg, da\u00df ich mir vor lauter Angst die Bettdecke \u00fcber den Kopf zog. Im n\u00e4chsten Augenblick ein wahnsinniger Knall, ganz in der N\u00e4he meines Fensters, und meine Scheiben waren ein Opfer der Bombe. Schnell im Hemd \u2019rausgest\u00fcrzt und noch einige Schu\u00df hinter ihm her. Drau\u00dfen wurde er schon kr\u00e4ftig beschossen. Ich hatte aber diesen Herrn leider verschlafen. Am n\u00e4chsten Morgen waren wir sehr erstaunt und hocherfreut, als wir feststellten, da\u00df wir nicht weniger wie drei Engl\u00e4nder von der Erde aus abgeschossen hatten. Sie waren nicht weit von unserem Flughafen gelandet und gefangengenommen worden. Wir hatten meist die Motoren getroffen und sie dadurch gezwungen, auf unserer Seite \u2019runterzugehen. Also hatte sich vielleicht Sch\u00e4fer doch nicht geirrt. Wir waren jedenfalls sehr zufrieden mit unserem Erfolg. Die Engl\u00e4nder daf\u00fcr etwas weniger, denn sie zogen es vor, nicht mehr unseren Platz zu attackieren. Eigentlich schade, denn sie haben uns viel Spa\u00df damit gemacht. Vielleicht kommen sie n\u00e4chsten Monat wieder.\u00a0\u00bb<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event-type":[243],"source-language":[259],"source-id-tax":[291],"class_list":["post-13794","event","type-event","status-publish","hentry","event-type-attack-fr","source-language-allemand-fr","source-id-tax-der-rote-kampfflieger-von-rittmeister-manfred-freiherrn-von-richthofen-1917-351-000-400-000-verlag-ullstein-co-berlin-wien-fr","entry","no-media"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v25.8 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Bombardement anglais sur notre a\u00e9roport - Meet The Red Baron<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/event\/englischer-bombenangriff-auf-unseren-flughafen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"fr_FR\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bombardement anglais sur notre a\u00e9roport - 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Durant les nuits de pleine lune du mois d'avril, nos chers Anglais se sont montr\u00e9s particuli\u00e8rement actifs. Bien s\u00fbr, c'\u00e9tait en rapport avec la bataille d'Arras. Ils ont d\u00fb se rendre compte que nous nous \u00e9tions install\u00e9s \u00e0 Douai sur un tr\u00e8s, tr\u00e8s bel et grand a\u00e9rodrome. Une nuit, nous sommes assis au casino, le t\u00e9l\u00e9phone sonne et on nous annonce : \u00ab Les Anglais arrivent \u00bb. Bien s\u00fbr, grand bonjour. Nous avions des abris ; l'efficace Simon y avait veill\u00e9. Simon est notre responsable des constructions. Tout le monde se pr\u00e9cipite donc dans les abris, et on entend effectivement - d'abord tr\u00e8s doucement, mais s\u00fbrement - le bruit d'un moteur d'avion. Les canons antia\u00e9riens et les projecteurs semblent \u00e9galement avoir re\u00e7u l'information, car on remarque qu'ils s'animent doucement. Mais le premier ennemi \u00e9tait encore bien trop loin pour \u00eatre attaqu\u00e9. Nous nous sommes bien amus\u00e9s. Nous craignions seulement que les Anglais ne trouvent pas notre place, car ce n'est pas si facile la nuit, surtout que nous n'\u00e9tions pas pr\u00e8s d'une grande chauss\u00e9e, d'un cours d'eau ou d'une voie ferr\u00e9e, qui sont les meilleurs points de rep\u00e8re la nuit. L'Anglais volait apparemment tr\u00e8s haut. D'abord, il a fait tout le tour de la place. Nous pensions d\u00e9j\u00e0 qu'il avait cherch\u00e9 un autre but. Mais tout \u00e0 coup, il arr\u00eate son moteur et descend. \u00ab \u00c7a devient s\u00e9rieux, \u00bb dit Wolff. Nous avions pris deux carabines et commencions \u00e0 tirer sur l'Anglais. Nous ne pouvions pas encore le voir. Mais rien que la d\u00e9tonation calmait d\u00e9j\u00e0 nos nerfs. Maintenant, il entre dans le projecteur. Partout sur l'a\u00e9rodrome, c'est un grand bonjour. C'est une tr\u00e8s vieille caisse. Nous pouvons reconna\u00eetre le type avec pr\u00e9cision. Il est tout au plus \u00e0 un kilom\u00e8tre de nous. Il se dirige droit vers notre terrain. Il descend de plus en plus bas. Maintenant, il ne peut plus \u00eatre \u00e0 plus de cent m\u00e8tres d'altitude. Il remet son moteur en marche et se dirige droit sur nous. Wolff pense encore : \u00ab Dieu merci, il a choisi l'autre c\u00f4t\u00e9 de l'a\u00e9rodrome \u00bb. Mais il n'a pas fallu longtemps pour que le premier arrive, et qu'il pleuve quelques p\u00e9tards. C'\u00e9tait un magnifique feu d'artifice que le fr\u00e8re nous a montr\u00e9. Il a aussi r\u00e9ussi \u00e0 impressionner une personne peureuse. Je trouve que lancer des bombes la nuit n'a d'importance que sur le plan moral. Si quelqu'un a la trouille, c'est tr\u00e8s g\u00eanant pour lui, mais pas pour les autres. Nous nous sommes beaucoup amus\u00e9s et avons pens\u00e9 que les Anglais pourraient venir assez souvent. Alors, ma bonne queue en treillis a l\u00e2ch\u00e9 ses bombes, et ce \u00e0 cinquante m\u00e8tres de hauteur. C'est un peu culott\u00e9, car \u00e0 cinquante m\u00e8tres, j'ai le courage de tirer un coup de feu tout \u00e0 fait correct sur un sanglier, m\u00eame de nuit, par pleine lune. Pourquoi ne pourrais-je pas aussi toucher un Anglais ? Cela aurait \u00e9t\u00e9 quelque chose de diff\u00e9rent d'abattre un tel fr\u00e8re par en dessous. Nous avions d\u00e9j\u00e0 fait honneur \u00e0 plusieurs d'entre eux par le haut, mais je n'avais pas essay\u00e9 par le bas. Une fois l'Anglais parti, nous sommes retourn\u00e9s au casino et nous avons discut\u00e9 de la mani\u00e8re dont nous allions accueillir les fr\u00e8res la nuit suivante. Le lendemain, on voyait les gar\u00e7ons travailler tr\u00e8s activement, etc. Ils \u00e9taient en train de planter des piquets \u00e0 proximit\u00e9 du casino et des baraques des officiers, qui devaient servir de postes de mitrailleuses la nuit suivante. Nous nous sommes arm\u00e9s de mitraillettes d'avion anglaises que nous avions r\u00e9cup\u00e9r\u00e9es, nous avons mis un grain de nuit dessus et nous \u00e9tions tr\u00e8s impatients de voir ce qui allait se passer. Je ne veux pas r\u00e9v\u00e9ler le nombre de mitraillettes, mais cela devrait suffire. Chacun de mes ma\u00eetres \u00e9tait arm\u00e9 d'une de ces choses. Nous sommes de nouveau assis au casino. Le sujet de conversation est bien s\u00fbr les avions de nuit. Un jeune homme entre en trombe et crie : \u00ab Ils arrivent, ils arrivent ! \u00bb et dispara\u00eet, un peu mal v\u00eatu, dans l'abri le plus proche. Chacun se pr\u00e9cipite vers les mitrailleuses. Quelques \u00e9quipes efficaces, qui sont de bons tireurs, en sont \u00e9galement arm\u00e9es. Tous les autres ont des carabines. En tout cas, l'escadron de chasse est arm\u00e9 jusqu'aux dents et pr\u00eat \u00e0 accueillir ces messieurs. Le premier est arriv\u00e9, tout comme la veille, \u00e0 une altitude plus \u00e9lev\u00e9e, puis il descend \u00e0 cinquante m\u00e8tres et, \u00e0 notre plus grande joie, il a cette fois directement vis\u00e9 notre c\u00f4t\u00e9 de la baraque. Il est dans le phare. Maintenant, il est tout au plus \u00e0 trois cents m\u00e8tres de nous. Le premier commence \u00e0 tirer, et en m\u00eame temps, tous les autres s'engagent. Une attaque d'assaut ne pourrait pas \u00eatre mieux repouss\u00e9e que cette attaque de l'unique client insolent \u00e0 cinquante m\u00e8tres de hauteur. Un feu furieux l'accueille. Il ne pouvait pas entendre les tirs de mitrailleuses, son moteur l'en emp\u00eachait, mais il voyait le feu de bouche de chacun, et c'est pourquoi je trouve cette fois encore tr\u00e8s courageux de la part de ce fr\u00e8re de ne pas s'\u00eatre d\u00e9tourn\u00e9, mais d'avoir poursuivi sa mission. Il s'est envol\u00e9 juste au-dessus de nous. Au moment o\u00f9 il nous a survol\u00e9s, nous avons bien s\u00fbr saut\u00e9 dans l'abri, car \u00eatre tu\u00e9 par une bombe aussi stupide serait une mort h\u00e9ro\u00efque d'une rare stupidit\u00e9 pour un pilote de chasse. D\u00e8s qu'il nous a d\u00e9pass\u00e9s, nous avons repris nos fusils et tir\u00e9 \u00e0 fond derri\u00e8re lui. Sch\u00e4fer affirme bien s\u00fbr : \u00ab Je l'ai touch\u00e9 \u00bb. Ce type tire plut\u00f4t bien. Mais dans ce cas, je ne l'ai pas cru, et en plus, tous les autres avaient autant de chances. Nous avions au moins r\u00e9ussi \u00e0 ce que l'adversaire lance ses bombes de mani\u00e8re assez d\u00e9sordonn\u00e9e. L'une d'entre elles a \u00e9clat\u00e9 \u00e0 quelques m\u00e8tres du \u00ab petit rouge \u00bb, mais ne lui a pas fait de mal. Cette plaisanterie s'est r\u00e9p\u00e9t\u00e9e plusieurs fois dans la nuit. J'\u00e9tais d\u00e9j\u00e0 couch\u00e9 et dormais \u00e0 poings ferm\u00e9s quand j'ai entendu en r\u00eave des tirs de d\u00e9fense contre les ballons, je me suis r\u00e9veill\u00e9 et je n'ai pu que constater que le r\u00eave \u00e9tait vrai. Un client s'est envol\u00e9 si bas au-dessus de ma chambre que j'ai tir\u00e9 la couverture sur ma t\u00eate de peur. L'instant d'apr\u00e8s, une explosion folle, tout pr\u00e8s de ma fen\u00eatre, et mes vitres ont \u00e9t\u00e9 victimes de la bombe. Je me suis pr\u00e9cipit\u00e9 dehors en chemise et j'ai tir\u00e9 encore quelques coups derri\u00e8re lui. Dehors, on lui tirait d\u00e9j\u00e0 dessus. Malheureusement, je n'avais pas entendu ce monsieur dormir. Le lendemain matin, nous avons \u00e9t\u00e9 tr\u00e8s \u00e9tonn\u00e9s et ravis de constater que nous avions abattu pas moins de trois Anglais depuis la terre. Ils avaient atterri non loin de notre a\u00e9roport et avaient \u00e9t\u00e9 captur\u00e9s. La plupart du temps, nous avions touch\u00e9 les moteurs, ce qui les avait oblig\u00e9s \u00e0 descendre de notre c\u00f4t\u00e9. Sch\u00e4fer ne s'\u00e9tait donc peut-\u00eatre pas tromp\u00e9. Nous \u00e9tions en tout cas tr\u00e8s satisfaits de notre succ\u00e8s. Les Anglais un peu moins, car ils ont pr\u00e9f\u00e9r\u00e9 ne plus attaquer notre place. En fait, c'est dommage, car ils nous ont donn\u00e9 beaucoup de plaisir. Peut-\u00eatre qu'ils reviendront le mois prochain \u00bb."},"event-type-id":{"type":"numeric","raw":"4"},"source-id":{"type":"numeric","raw":"4"},"source-long-in-event":{"type":"textfield","raw":"Der rote Kampfflieger von Rittmeister Manfred Freiherrn von Richthofen, 1917, 351.000 - 400.000, Verlag Ullstein & Co, Berlin-Wien"},"pagenumber":{"type":"textfield","raw":"133"},"airplane-id":{"type":"textfield","raw":""},"combat-id":{"type":"textfield","raw":""},"event-type":{"type":"select","raw":"4"},"source-language":{"type":"select","raw":"2"},"picture":{"type":"image","raw":[""],"repeatable":[{"raw":""}]}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/event\/13794","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/event"}],"about":[{"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/event"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13794"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/event-type?post=13794"},{"taxonomy":"source-language","embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/source-language?post=13794"},{"taxonomy":"source-id-tax","embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.meettheredbaron.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/source-id-tax?post=13794"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}